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Eine historische Betrachtung
Das Museum des französischen Protestantismus im Haut-Languedoc und dessen imposante Bibliothek ermöglichen dem Besucher diesen unbekannten Landstrich Südwestfrankreichs in seiner ganzen Besonderheit zu entdecken. Die Burg von Ferrières im selben Ort (erbaut zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert) ergänzt die Entdeckungsreise in die Vergangenheit.
Das zerklüftete Mittelgebirge am südwestlichen
Ausläufer des Zentralmassifs war seit jeher schwer
zugänglich. Die Lacaune-Berge, die Wälder von
Montagnol, die Granitfelsen vom Sidobre waren von den Städten
Albi, Castres und Mazamet schwer erreichbar. Eine
unzugängliche, abgelegene Gegend, die es den verfolgten
Protestanten ermöglichte, sich vor den königlichen
Armeen in Schutz zu bringen.
Ein einmaliger Bestand
Die Museumsbibliothek umfasst ca. 1300 Werke, 300 Gemälde und zahlreiche Dokumente. Sie sorgt so für die Erhaltung eines besonderen lokalen Erbes.
Geschichte und Leben der Familien
Die Stammbaumforschung protestantischer Familien des Museums erarbeitet die Familiengeschichte des ganzen Landkreises Tarn. So werden Leben und Werden mehrerer Generationen zwischen dem frühen 16. und dem späten 18 Jahrhundert ins Licht gerückt. |
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