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Mardi 2 février 2010

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Eine historische Betrachtung

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Vom 16. Jahrhundert bis heute

Die Geschichte unserer Gegend erzählt den langen und schweren Weg, um Glaubensfreiheit und Frieden zu erhalten. Die Jahrhunderte vom Beginn der Reformation an (16. Jahrhundert), während der Gegenreformation und des Widerstandes, die Zeit der Verfolgung und der Flucht ins Ausland (17. und 18. Jahrhundert) prägen die Tarnberge und ihre Bevölkerung.

Die Hauptausstellung durchwandert die Jahrhunderte und weist unaufhörlich auf die große Bedeutung der Bibel im protestantischen Glauben hin. Die Einladung über vergangene und aktuelle Religionskriege, über Toleranz und Glaubensfreiheit nachzudenken ist unmissverständlich.

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Jedes Jahr wird zusätzlich eine Sonderausstellung unter einem gewissen Thema erarbeitet und ausgestellt.
Während der Sommermonaten werden die Führungen von Geschichtsstudenten angeboten. In der übrigen Zeit werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu Museumsführern.

Der Besucher kann zwei Eindrücke mitnehmen: Kleine ländliche Kirchengemeinden, die sich der französischen Reformierten Kirche anschließen und anpassen und doch immer eine Besonderheit bleiben werden. Verankert im Granit und in ihrer Geschichte der Dessin „Wüstenzeit“ erscheinen diese Gemeinden zurückgezogen und verschlossen. Dieser Eindruck steht aber in völligem Widerspruch zur Realität: Ein reges geistiges Leben und Wirken, eine erfolgreiche Industrialisierung und gelebte Toleranz im aktiven Widerstand während des zweiten Weltkrieges veranschaulichen deutlich wie Geschichte Spuren hinterlässt – noch heute.

So haben die Tarnberge neben den Cevennen und der Hochebene von Chambon sur Lignon einen ebenso wichtigen Platz im Kampf um die Freiheit! Freiheit, die zuerst als Glaubens- und Gewissensfreiheit entstehen musste.

Visites
De Pâques au 29 juin : dimanches et jours fériés 15h00 - 19h00.
Du 29 juin au 20 septembre, tous les jours 10h00-12h00 15h00-19h00 sauf les mardis et dimanches 15h00-19h00
Le secrétariat est ouvert tous les jours sauf les samedis, dimanches et
jours fériés
Téléphone
05.63.73.45.01
Exposition temporaire 2009
Le Midi terre d'hérésies